LAACCE 2018

Forum 10

Salzburg, 8. – 10. November 2018


Der Mönchsberg zeigt sich unserem 10. LAACCE – Forum gegenüber zunächst eher verschlossen. Wegen Bauarbeiten an der Zufahrt können wir das „Pallottiner Schlössl“ nur eingeschränkt erreichen. Trotzdem kommen die 44 Lasallianer an ihr Ziel – heuer sind es vor allem Führungskräfte  –  und etwas verspätet können wir unser Programm starten. Nach der Begrüßung durch Herrn Provinzial Br. Vicentiu lässt uns Br. Paul, wie schon so oft, einen sehr lebendigen Blick in die Welt unseres Stifters Johannes von La Salles werfen und ganz selbstverständlich zeigt er uns die Kernthemen der lasallianischen Misssion.
Karl Gritsch beeindruckt uns alle am Morgen des Freitags mit aufblühenden Blumen. In der Tradition der Reflexion lässt er sehr persönliche Gedanken zu unseren Beziehungen aufkommen und so kommen wir zu unserem Hauptthema des Forum: Leadership – Führungsarbeit in lasallianischen Schulen. Dazu dürfen wir Geert Mortier begrüßen, er ist in Nordbelgien zuständig für mehr als dreißig De-La Salle-Schulen und er lässt für uns die Vorstellung deutlicher werden, was mit dem Thema gemeint ist. Er öffnet ein Fenster und lässt uns einen Blick auf die Besonderheit lasallianischer Führungsarbeit machen.
Nach der Mittagspause haben wir Gelegenheit, in Diskussionsgruppen unsere eigenen Überlegungen einzubringen. Den späten Nachmittag dürfen wir in Salzburg verbringen. Wer möchte schließt sich Robert Müllner an, der bei einem Spaziergang durch das Zentrum der Stadt viel Interessantes zu erzählen weiß. Ein köstliches Abendessen beim Krimpelstätter, ein „Absacker“ im Bräustübel und ein abschließendes Treffen im Stüberl in unserem Schlössl bieten uns viele Gelegenheiten für gute Gespräche, vor allem aber zu wertvollen Begegnungen.
Der Samstag bringt mehrere Höhepunkte: eine Morgenreflexion, gestaltet von Stephanie und Katharina aus Illertissen lässt uns den ersten Schritt in diesen wunderschönen Herbsttag machen. Pfarrer Paul Igbo setzt mit seinem beeindruckenden Bericht fort. Er stammt aus Nigeria, wo er eine Schule der Brüder besuchen konnte und führt heute drei Pfarren in Deutschland. Sehr berührend berichtet er über seine Jugend, was uns neuerlich in die Zeit des Stifters zurückführt. Er belegt mit seinen Erfahrungen das, was wir von Br. Paul am Donnerstag gehört haben über die Schulen der Brüder im 17. Jhdt. Frankreichs.
Pater Richard konzelebriert mit Pf. Igbo den Schlussgottesdienst, der uns als bewegender Schlussakkord begleitet, ehe wir den Heimweg antreten. Besonders schön begleitet von den Akkorden, die Matthias aus Illertissen sehr gefühlvoll anklingen lässt.
Dank gilt vor allem den Brüdern, die uns diese Tage so schön erleben haben lassen und uns auch begleitet haben. Nicht vergessen dürfen wir Cindy und Robert, die uns als Moderatoren so unaufgeregt und professionell geleitet haben.

​Kurt Langthaler